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Mehr Maskenträger, mehr COVID-19-Tote – Neue Studie

Mehr Maskenträger, mehr COVID-19-Tote – Neue Studie

Der Spaß, der früher mit Wissenschaft verbunden war, besteht in der Herausforderung, die wissenschaftliche Ergebnisse für das eigene Denken darstellen. Manche Ergebnisse sind geradezu Aufforderungen, sich Gedanken über sie zu machen, sie zu hinterfragen, sie zu prüfen, gegebenenfalls zu bestätigen. Eigentlich funktioniert Erkenntnisfortschritt auf diese Weise, funktionierte, muss man sagen, denn seit einigen Jahrzehnten sind Teile der Wissenschaft zu einem Kult verkommen, in dem ein Hohepriester die Wahrheit über Klimawandel, COVID-19, Rassismus verkündet und die Kongregation der Jünger diese Wahrheit nachbetet, intoniert, ungeprüft verbreitet … Die Herausforderung an das eigene Denken, die Wissenschaft einmal dargestellt hat, ist zu einem Denkverbot geworden. Denken ist nicht mehr erwünscht. Erwünscht ist, politische-korrekten Junk, der vorgegeben wird, nachzuplappern.
Gegen diesen Trend der Zerstörung von Wissenschaft, der spätestens mit dem Genderismus, einer Günstlings-Ideologie für diejenigen, die mit ihrem Geschlechtsteil Karriere machen wollen, begonnen hat, beziehen wir auf ScienceFiles mittlerweile seit 11 Jahren Stellung. Soweit wir sehen, mit einigem Erfolg.
Heute haben wir einen Text für unsere Leser, der eine Denkherausforderung darstellt, denn die Ergebnisse, sie basieren auf Aggregatdaten und Zusammenhänge zwischen aggregierten oder Aggregatdaten sind notorisch schwierig zu interpretieren, geschweige denn zu erklären. Im Wesentlichen kann man mit Aggregatdaten Zusammenhänge aufdecken, die nachfolgend erklärt werden müssen, in separater Forschung. Wissenschaft ist ein gemeinschaftlich-kumulativer Prozess, eigentlich…
Die Arbeit, die wir heute besprechen, stammt von Beny Spira und ist gerade in Cureus veröffentlicht worden.
Spira, Beny (2022). Correlation between Mask Compliance and COVID-19 Outcomes in Europa. Cureus. DOI: 10.7759/cureus.24268
Spira hat Aggregatdaten gesammelt und ein aggregiertes Datum, nämlich den Anteil von Personen in einem europäischen Land, die angeben, sie würden immer eine Maske tragen, wenn sie das Haus verlassen, dazugespielt. Die Aggregatdaten, die mit dem Anteil der Maskenträger von Spira in Relation gesetzt wurden, sind die gemeldeten Fallzahlen für positive Tests auf SARS-CoV-2 und die gemeldeten COVID-19 Toten. Seine Daten umfassen den Zeitraum von sechs Monaten, vom 1. Oktober 2020 bis zum 31. März 2021 und somit den Zeitraum der zweiten Welle SARS-CoV-2, die Europa erfasst hat. Unter den 35 Europäischen Ländern, die Spira berücksichtigt, befindet sich auch Deutschland, das zu diesem Punkt noch einen Platz im unteren Mittelfeld was die Bereitschaft, bei Verlassen des eigenen Hauses eine Maske zu tragen (57% geben an, das zu tun) und die Anzahl der Fälle und Toten pro eine Million Einwohner angeht (29.671 Fälle zu 791 Toten). Hier haben sich die Zeiten zwischenzeitlich mehrfach geändert. Für die Frage, die Spira interessiert, sind die nachträglichen Veränderungen jedoch unerheblich, denn er will wissen, in welchem Zusammenhang der Anteil der notorischen Maskenträger zu Fallzahl und COVID-19 Toten steht, wobei er geschickt formuliert, dass es ihm darum geht, zu bestätigen, dass es überhaupt einen Zusammenhang zwischen beiden gibt. Das ist deshalb geschickt, weil ein Maskenbefürworter von einem positiven Zusammenhang mit Fallzahlen und COVID-19 Toten überzeugt sein muss. Warum sonst sollte er eine Maske tragen wollen, wenn nicht, um die Verbreitung von SARS-CoV-2 und das Sterben an COVID-19 zu reduzieren? Man sollte also als Ergebnis zumindest keinen positiven Zusammenhang zwischen dem Anteil der notorischen Maskenträger und Fallzahlen bzw. COVID-19 Sterblichkeit erhalten, im besten Fall einen negativen. Indes, das Ergebnis, das Spira erhält, es sieht so aus:
Kein nennenswerter Zusammenhang zwischen dem Anteil der Maskenträger und der Anzahl der positiv Getesteten für den gesamten Zeitverlauf [Spira rechnet auf Basis von Tagesdaten] und ein schwacher bis mittlerer Zusammenhang zwischen dem Anteil von nortorischen Maskenträgern und der Anzahl der COVID-19 Toten.
Beide Ergebnisse sind nicht unbedingt das, was Maskenbefürworter sich wünschen, insbesondere der positive Zusammenhang steigender Anteile von Maskenträgern und steigender Anzahlen von COVID-19 Toten [pro 1 Million Einwohner] ist das Gegenteil dessen, was sich empirisch zeigen sollte, mithin ein Ergebnis, das erhebliche Zweifel an der Wirksamkeit von Masken nach sich zieht und die Hypothese begründet, dass nicht weniger, sondern mehr Menschen als Folge des Maskentragens an COVID-19 sterben, eine Hypothese, die nun geprüft werden muss.
Nun ist Wissenschaft wie gesagt ein kumulatives Unterfangen und die Forschung von Spira findet nicht im Vakuum statt. Tatsächlich gibt es bereits eine Reihe von Studien, die zeigen, dass Masken mit negativen Effekten auf die Gesundheit des Trägers verbunden sind. Wir haben gerade eine davon besprochen. Weitere Studien, die zeigen, dass Maskentragen der Gesundheit nicht förderlich ist, sind die folgenden:
Kisielinski, Kai et al. (2021). Is a Mask That Covers the Mouth and Nose Free from Undesirable Side Effects in Everyday Use and Free of Potential Hazards? International Journal of Environmental Research and Public Health.
Martellucci, Cecilia Acuti, Flacco, Maria Elena, Martellucci, Mosè, Violante, Francesco Saverio und Mazoli, Lamberto (2022). Inhaled CO2 Concentration while Wearing Face Masks: A Pilot Study Using Capnography. medRxiv.
Schwarz, Silke et al. (2021). Corona Children Studies: “Co-Ki”: First Results of a Germany-wide Registry on Mouth and Nose Covering (Mask) in Childeren. Research Square.
Walach, Harald et al. (2021). Experimental Assessment of Carbon Dioxide Content in Inhaled Air With or Without Face Masks in Healthy Children: A Randomized Clinical Trial. Journal of the American Medical Association.
Der Verdacht, dass Masken Gesundheit nicht schützen, sondern schädigen, ist somit nicht neu, er ist, im Gegenteil, wissenschaftlich bestätigt, so wie wissenschaftlich mittlerweile belegt ist, dass das Tragen von Masken keinen Effekt auf die Verbreitung von SARS-CoV-2 hat.
Chu, Derek K., Akl, Elie A., Duda, Stephanie, et al., 2020: Physical Distancing, Face Masks, and Eye Protection to Prevent Person-to-Person Transmission of SARS-CoV-2 and COVID-19: A Systematic Review and Meta-analysis. The Lancet 395(10242): 1973-1987.
Kisielinski, Kai, Giboni, Paul, Prescher, Andreas, et al., 2021: Is a Mask That Covers the Mouth and Nose Free from Undesirable Side Effects in Everyday Use and Free of Potential Hazards? International Journal of Environmental Research and Public Health 18(8): 4344; https://doi.org/10.3390/ijerph18084344.
Nanda, Akriti, Hung, Ivan, Kwong, Ava, et al., 2021: Efficacy of Surgical Masks or Cloth Masks in the Prevention of Viral Transmission: Systematic Review, Meta-analysis, and Proposal for Future Trial. Journal of Evidence-Based Medicine 14(2): 97-111. https://doi.org/10.1111/jebm.12424.
Wang, Yu, Tian, Huaiyu, Zhang, Li, et al., 2020: Reduction of Secondary Transmission of SARS-CoV-2 in Households by Face Mask Use, Disinfection and Social Distancing: a Cohort Study in Beijing, China. BMJ Global Health 5: e002794. https://gh.bmj.com/content/5/5/e002794
Die neuerliche Studie von Spira setzt noch einen I-Punkt hinzu, in dem der Verdacht aufgestellt und begründet wird, dass Masken sich nicht nur negativ auf die Gesundheit von Maskenträgern auswirken, sondern in einem positiven Zusammenhang mit der COVID-19 Sterblichkeit stehen. Die Erklärung für diesen Zusammenhang ist der nächste Schritt im kumulativen Unterfangen “Wissenschaft”.
Ergebnisse, wie die von Spira, sind das, was Wissenschaft am Laufen hält und das, was Ideologen hassen, denn ihre schöne ideologische Wolkenkuckucks-Welt sie steht mit jedem neuen Ergebnis vor dem Einsturz. Das ist der Grund, warum Ideologen über kurz oder lang zu Fundamentalisten und oft genug zu (Staats-)Terroristen werden. Sie müssen es, denn die Kluft, die ihren ideologischen Spleen von der Realität trennt, wird immer größer, Konformität mit der Ideologie ist immer schwieriger, schließlich nur noch mit Gewalt aufrecht zu erhalten.
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